Interviews
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- Interview FGFC820 24.04.2009
- Interview Menschdefekt 20.04.09
| Interview FGFC820 24.04.2009 |
Hallo Rexx und Dräcos, danke das ihr euch die Zeit für unser Interview genommen habt. Erzählt doch mal ein bisschen über Euch.. DRÄCOS: Ich hab in den 80er Jahren angefangen Klavier zu spielen. Ich bin seit über 15 Jahren DJ, das sind eine Menge Musikalischer einflüsse, die das beeinflusst haben, was ich heute Produziere. Über einige Jahre hab ich auch Gitarre und Bas in verschiedenen Bands gespielt. Auf die Frage wann habt ihr angefangen Musik zu machen kann ich direkt mit dem Warum antworten. Iregendwann war ich es leid zu waten bis andere das spielen was ich hören möchte, deshalb hab ich irgendwann angefangen meine Tracks selbst zu schreiben. Das ist auch einer der Gründe, warum ich mit dem DJ`ing angefangen habe. Über die Jahre hab ich eine Menge Songs und Remixe geschrieben, die ihr wahrscheinlich nie hören werdet, aber diese Songs habe ich für mich geschrieben, denn ist das was ich hören möchte. Ich bin zufrieden, wenn ich abends zu Hause sitze, mir einen Drink genehmige und mir meine alten Sachen anhöre. REXX: Ich denke es wäre unter "Harsh Electro EBM." Ruhrschall: Wie sieht Eure Studio Arbeit aus? Was steht zuerst? Die Musik oder der Text? DRÄCOS: Meistens beginnt alles mit einer Bassline. Manchmal spiele ich was auf der Gitarre ein oder spiele mit einem Synth rum. Wenn die Drums drin sind, versuchen wir alles vernünfig auszuarbeiten. Sobald eine Grundstruktur drin ist, nimmt Rexx alles mit nach Hause schreibt die Texte und die Vocals werden eingespielt. Am Ende wird alles noch ordentlich abgemischt. Ruhrschall: Welche musikalischen Vorbilder habt Ihr? Bzw. gibt es Musiker die Eure Werke beeinflussen? DRÄCOS: Ich wurde wohl von Techno geprägt, als ich ca. 15 war. Ich war schon Fan von Bands wie Paradise Lost und Candlemass, also wollte ich einen guten Mix aus beidem mit etwas mehr Elekronischem Einfluss machen. Ich höre heute noch ne Menge Doom und Black Metal, genauso wie Gabba und Acid, also diese Musikstile inspirieren mich schon sehr. REXX: Textmäßig finde ich genug inspiration in der Welt um mich herum. Jemand hat mich mal gefragt worüber ich schreiben würde, wenn es keine Kriege mehr gäbe. Erstens: Es wird immer Kriege geben. Zweitens: Es gibt genug Ungerechtigkeit auf dieser Welt, über die man schreiben kann. Ruhrschall: Eure letzte Veröffentlichung war "Law and Ordnance". Wie zufrieden wart Ihr mit der Resonanz auf die CD? REXX: Wir hatten Glück, das uns Weltweit eine Menge Dj´s sehr Unterstützt haben. Das wird einer der Gründe gewesen sein, das wir in den DAC und anderen Weltweiten Charts sehr viel erfolg hatten. Dafür sind wir unseren Fans natürlich sehr dankbar, die uns ebenfalls sehr unterstützten. Das ist sehr schmeichelnd.. Ruhrschall: Gibt es andere Musiker/ Bands mit denen Ihr gerne mal zusammenarbeiten würdet. REXX: Wir haben vor kurzen Funker Vogt kennengelernt, da wir mit ihnen an der Ost Küste getourt haben. Ich denke Gerritt schreibt einige irre Riffs und mit Ihm würde ich gern mal an einem Track arbeiten. Rexx und Dräcos: Wir freuen uns schon sehr auf den Gig, lasst euch überraschen. Ruhrschall: Wenn ihr 3 eurer Songs auswählen müsstet, welche sind eure liebsten?? REXX: Auf einem Sampler, ich denke "Society", "Killing Fields" und "The Heart of America" wären eine gute Wahl. Ruhrschall: Welche 3 Alben mögt ihr am meisten?? DRÄCOS: Abhängig von meiner Stimmung aber ich höre gerne Old Man's Child, Einherjer, und Rammstein Ich habe sehr viele Alben, schwierig sich da 3 rauszusuchen. REXX: Nicht unbedingt meine Lieblingsalben, aber mein Leben wäre ohne Depeche Mode's "Music For The Masses", The Cure's "Disintegration" oder The Smith's "Meat Is Murder" anders verlaufen. Ruhrschall: Was ist das Schönste daran Musiker zu sein? DRÄCOS: Wenn ich alt und grau bin, will ich an einem Piano sitzen und für mich oder vllt. andere Rachmaninoff spielen oder etwas anderes und das wäre für mich das beste ein Musiker zu sein. |
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