Interview FGFC820 24.04.2009

FGFC820

LineUp: REXX Arkana/ Dräcos

Website: www.fgfc820.com

MySpace: www.myspace.com/fgfc820

Hallo Rexx und Dräcos,

danke das ihr euch die Zeit für unser Interview genommen habt. Erzählt doch mal ein bisschen über Euch..

Ruhrschall: Wer sind eigentlich FGFC820? Und wie habt ihr Eure arbeit aufgeteilt?

DRÄCOS: Also ich schreibe das meiste an Musik und Rexx die Texte, zusammen versuchen wir eine ordentliche Struktur zu bekommen und suchen Samples die wir nutzen können.

Ruhrschall: Dank multimedialer Kommunikation ist ja heute vieles möglich. Schlagwort MySpace z.B. Wie wichtig ist das Medium MySpace für Euch?

DRÄCOS: Myspace ist schon ein tolles Medium, so können wir Kontakt zu unseren Fans halten und diese regelmäßig mit Neuigkeiten versorgen.

Ruhrschall: Wann habt ihr angefangen Musik zu machen?

REXX: Ich habe 1984 angefangen als DJ an einem kleinen College zu arbeiten, da ich Musik sehr liebe. Das war mit ein Punkt, der mich zu dem gebracht hat, was ich heute bin.

DRÄCOS: Ich hab in den 80er Jahren angefangen Klavier zu spielen. Ich bin seit über 15 Jahren DJ, das sind eine Menge Musikalischer einflüsse, die das beeinflusst haben, was ich heute Produziere. Über einige Jahre hab ich auch Gitarre und Bas in verschiedenen Bands gespielt. Auf die Frage wann habt ihr angefangen Musik zu machen kann ich direkt mit dem Warum antworten. Iregendwann war ich es leid zu waten bis andere das spielen was ich hören möchte, deshalb hab ich irgendwann angefangen meine Tracks selbst zu schreiben. Das ist auch einer der Gründe, warum ich mit dem DJ`ing angefangen habe. Über die Jahre hab ich eine Menge Songs und Remixe geschrieben, die ihr wahrscheinlich nie hören werdet, aber diese Songs habe ich für mich geschrieben, denn ist das was ich hören möchte. Ich bin zufrieden, wenn ich abends zu Hause sitze, mir einen Drink genehmige und mir meine alten Sachen anhöre.

Ruhrschall: Wie würdest Du euren Musikstil beschreiben?

REXX: Ich denke es wäre unter "Harsh Electro EBM."

Ruhrschall: Wie sieht Eure Studio Arbeit aus? Was steht zuerst? Die Musik oder der Text?

DRÄCOS: Meistens beginnt alles mit einer Bassline. Manchmal spiele ich was auf der Gitarre ein oder spiele mit einem Synth rum. Wenn die Drums drin sind, versuchen wir alles vernünfig auszuarbeiten. Sobald eine Grundstruktur drin ist, nimmt Rexx alles mit nach Hause schreibt die Texte und die Vocals werden eingespielt. Am Ende wird alles noch ordentlich abgemischt.

Ruhrschall: Welche musikalischen Vorbilder habt Ihr? Bzw. gibt es Musiker die Eure Werke beeinflussen?

REXX: Mein Musikalischer Geschmack reicht von New Wave, über alten Punk bis Trance oder älteren EBM/Industrial.

DRÄCOS: Ich wurde wohl von Techno geprägt, als ich ca. 15 war. Ich war schon Fan von Bands wie Paradise Lost und Candlemass, also wollte ich einen guten Mix aus beidem mit etwas mehr Elekronischem Einfluss machen. Ich höre heute noch ne Menge Doom und Black Metal, genauso wie Gabba und Acid, also diese Musikstile inspirieren mich schon sehr.

Ruhrschall: Woher kommen die Ideen für eure Songs?

REXX: Textmäßig finde ich genug inspiration in der Welt um mich herum. Jemand hat mich mal gefragt worüber ich schreiben würde, wenn es keine Kriege mehr gäbe. Erstens: Es wird immer Kriege geben. Zweitens: Es gibt genug Ungerechtigkeit auf dieser Welt, über die man schreiben kann.

Ruhrschall: Eure letzte Veröffentlichung war "Law and Ordnance". Wie zufrieden wart Ihr mit der Resonanz auf die CD?

REXX: Wir hatten Glück, das uns Weltweit eine Menge Dj´s sehr Unterstützt haben. Das wird einer der Gründe gewesen sein, das wir in den DAC und anderen Weltweiten Charts sehr viel erfolg hatten. Dafür sind wir unseren Fans natürlich sehr dankbar, die uns ebenfalls sehr unterstützten. Das ist sehr schmeichelnd..

Ruhrschall: Immer mehr Alben und Compilations werden zum Download angeboten zum Teil auch kostenlos. Wie steht Ihr zu CD Releases als Download oder bleibt eine CD aus dem Presswerk das „Non Plus Ultra“?

DRÄCOS: Ich denke unser Label bietet einige unserer Songs als Legalen Download auf versch. Seitan an. Aber wo du es sagst,ich glaube wir sind bisher für Downloads nicht bezahlt worden. Also, ich denke das eine CD die bessere Veröffentlichungsform ist.

Ruhrschall: Gibt es andere Musiker/ Bands mit denen Ihr gerne mal zusammenarbeiten würdet.

DRÄCOS: Ich würd gern mit Omar Santana arbeiten, da er nicht aus der EBM/ Industrial Szene kommt, würden wir wohl ein paar interessante Sounds kreieren. Ich kaufe alles was ich von ihm in einem Plattenladen finde, ohne in die Sachen vorher mal reinzuhören. Ich weiss schon vorher das mir die Tracks gefallen werden. Sobald ich ein neues Album von ihm entdecke ist es eigentlich schon gekauft!!

REXX: Wir haben vor kurzen Funker Vogt kennengelernt, da wir mit ihnen an der Ost Küste getourt haben. Ich denke Gerritt schreibt einige irre Riffs und mit Ihm würde ich gern mal an einem Track arbeiten.

Ruhrschall: Ihr habt am 5.6.2009 in der Matrix in Bochum einen Auftritt, was können wir da erwarten??

Rexx und Dräcos: Wir freuen uns schon sehr auf den Gig, lasst euch überraschen.

Ruhrschall: Wenn ihr 3 eurer Songs auswählen müsstet, welche sind eure liebsten??

REXX: Auf einem Sampler, ich denke "Society", "Killing Fields" und "The Heart of America" wären eine gute Wahl.
DRÄCOS:
Mein Favorit im Moment ist "Democracy", ich mag aber auch den Sound von "Children of Decay" und "GBA".

Ruhrschall: Welche 3 Alben mögt ihr am meisten??

DRÄCOS: Abhängig von meiner Stimmung aber ich höre gerne Old Man's Child, Einherjer, und Rammstein Ich habe sehr viele Alben, schwierig sich da 3 rauszusuchen.

REXX: Nicht unbedingt meine Lieblingsalben, aber mein Leben wäre ohne Depeche Mode's "Music For The Masses", The Cure's "Disintegration" oder The Smith's "Meat Is Murder" anders verlaufen.

Ruhrschall: Was ist das Schönste daran Musiker zu sein?

REXX: Ich denke es gibt unterschiede zwischen Musikern und Künstlern. Als Musiker, entscheide ich einzig und allein, ob ich mit einem Song zufrieden bin oder nicht.. Als Künstler bekommt man wenig anerkennung und muss viel Opfern.. aber solange das Feedback stimmt, und man mit der Seele dabei ist, ist es aber jedes Opfer wert.

DRÄCOS: Wenn ich alt und grau bin, will ich an einem Piano sitzen und für mich oder vllt. andere Rachmaninoff spielen oder etwas anderes und das wäre für mich das beste ein Musiker zu sein.

Ruhrschall: Und schon sind wir durch mit den Fragen. Möchtest Du noch ein Schlusswort an unser Leser richten?

REXX: Wir möchten uns nochmal bei allen bedanken, die uns so unglaublich unterstützen und wir hoffen euch bald auf unseren Konzerten zu treffen.

 

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