Media Player


PopUp MP3 Player (New Window)

Event Tipp

 
 
 

 
 

Festivals

 

 

Blackfield Festival 2010 - Review Tag1

 

3. Blackfield Festival Amphitheater-Gelsenkirchen 12.06. + 13.06.2010

 

Für mich als Dortmunder ist es jetzt nicht unbedingt so dass es mich regelmäßig nach Gelsenkirchen zieht, was Leuten die etwas von Fußball verstehen ungefähr nachvollziehen können. ^^

Auf jeden Fall machte ich mich am 12.6.2010 des ersten Mal auf den Weg zum Blackfield Festival das dieses Jahr zum dritten Mal auf dem Gelände des Amphitheaters in Gelsenkirchen stattfindet.

Ich freue mich schon drauf, denn das Lineup ist durchaus vielversprechend.

 

Programm Blackfield Festival 2010:

 

Saturday, 12.06.2010

12:00 - 12:30

SCREAM SILENCE

12:45 - 13:25

JESUS ON EXTASY

13:40 - 14:20

AESTHETIC PERFECTION

14:35 - 15:15

GIRLS UNDER GLASS

15:35 - 16:20

ZEROMANCER

16:40 - 17:25

DIORAMA

17:45 - 18:30

VIVE LA FETE

18:50 - 19:45

DEATHSTARS

20:10 - 21:10

COVENANT

21:30 - 23:00

FRONT 242

 

Sunday, 13.06.2010

12:00 - 12:35

XP8

12:50 - 13:25

SAVA TRAUMTÄNZER

13:40 - 14:15

TYSKE LUDDER

14:30 - 15:10

S.P.O.C.K

15:30 - 16:10

SONO (Ausgefallen wegen einer Autobahnsperrung!!)

16:30 - 17:15

SALTATIO MORTIS

17:35 - 18:25

:SITD:

18:45 - 19:40

OOMPH!

20:10 - 21:10

SUBWAY TO SALLY

21:40 - 23:00

UNHEILIG

 

Ob nun Mittelalter-Punk, Electro-pop, EBM oder doch eher die Rock-schiene, hier wurde also für jeden etwas geboten.

 

Nachdem ich auf den Parkplatz fuhr, der von der Autobahnabfahrt an übrigens sehr gut beschildert war,

machte ich mich auf zum Presseschalter des Festivals um mich um die Akkreditierungsformalitäten zu kümmern.

So, Armband für den Fotograben erhalten und los geht’s auf das Festivalgelände.

Da ich dieses Jahr das erste Mal zu Gast bin, schaue ich mich erstmal genau um, um mich mit der Umgebung und den Wegen vertraut zu machen.

 

Unterwegs noch an reichlich Merchandise-Ständen vorbeigerannt, die allerlei Material zu bieten hatten, hier gab es einfach alles was man brauchte, ob nun CD´s, Shirts, Schmuck, Poster oder anderen Schnick-Schnack, hier gab es einfach alles.

Als ich wusste wie ich zur Bühne und zu den verschiedenen Futter- und Getränkeständen komme, war es erstmal Zeit die anderen Fotografen zu begrüßen, die man schon von verschiedenen anderen Konzerten und Festivals her kannte.

 

Jens, Mitglied der Band X-Devide, führte durch das Festival und kündigte die Bands des Tages an.

Zwischendurch gab es dann regelmäßig Informationen zum Verlauf der aktuellen WM Spiele.

 

Punkt 12 Uhr wurde dann zum ersten Konzert des Tages aufgerufen:

Scream Silence, die eher einen “Rockigen” Sound vertraten machten ihre Sache als Opener des Tages sehr gut und konnten sogar einige anwesenden Fans zum tanzen bewegen. Was bei dem etwas trüben Wetter nicht so einfach ist.

Alles in allem machten die Jungs ihren Job sehr gut und man wird sicherlich noch viel von Ihnen hören!!

Setlist-Scream Silence:

 

-The Vitriol
-Harvest
-Creed
- Above And Within
- Athanasia
- Elegy

Als nächstes betraten Jesus on Extasy die Bühne und legten sich von Anfang an mächtig ins Zeug. Zwar war der Bereich vor der Bühne zu diesem doch recht frühem Zeitpunkt noch nicht komplett gefüllt, dennoch wurde hier nicht mit Gitarrensounds der Extraklasse gegeizt.

Setlist-Jesus on Extasy:

 

-Change The World
-Beloved Enemy
-Assassinate Me
-No Gods
-Direct Injection
-Church Of Extasy
-Neochrome

 

Als nächstes kamen Aesthetic Perfection die Bühne.

Ich hatte bei einem anderen Festival schon einmal die Chance Daniel und seine Band live zu sehen und wusste dass ich hier ohne einen Hörschaden nicht davon komme!!^^

Es ist schon krass, was dieser Mann an Lautstärke raus quetscht.

Eigentlich Ist Daniel vom ersten bis zum letzten Moment auf der Bühne von 0 auf 1000, Pausen sind Ihm vollends unbekannt und somit kennt er auch keine Gnade, wenn es darum geht seinen Fans einen Tinitus zu bescheren! ^^

Mit der Setlist des Tages hat Aesthetic Perfection absolut jeden Song gespielt, den ICH mir persönlich gewünscht hätte.

 

Setlist-Aesthetic Perfection:


-The Great Depression
-Schadenfreude
-Pale
-The Ones
-The Siren
-Living The Wasted Life
-Spit It Out

 

Daniel der sich auch nicht für Späße zu schade ist, macht tatsächlich “fast” jeden Mist mit. So wurde er später noch Opfer eines Anschlages, den S.P.O.C.K.-Frontmann Android auf Ihn verübte.

Mit einer riesigen mit Wodka gefüllten Wasserpistole (Super Soaker) ging es Daniel an den Leib und dieser “Head-Shot” hatte es wahrlich in sich!! :D

 

Als nächstes trat eine Band auf die Bühne, die es immerhin schon seit 1986 gibt und denkbar viele Hits zu präsentieren hatte. Girls under Glass aus Hamburg sind Garant für gut tanzbare Stücke und bewegen sich so gut wie nie im selben musikalischen Bereich. Hier gibt es nicht nur Gitarre sondern auch viele elektronische Einflüsse die immer wieder aufs Neue wohlgekonnt in die Stücke einfließen.

Problemlos schafften es die “Oldies” die Menge für sich zu begeistern und nahezu jeden Besucher vor der Bühne zum tanzen zu bewegen.

Ich kenne viele Songs von Girls under Glass noch als sie auf versch. Samplern erschienen, die heute keiner mehr kennt, doch mich begeistern neue als auch ältere Stücke dieser fantastischen Band immer wieder.

 

Frontmann Volker Zacharias ist für mich schon einer der wenigen Sänger aus dem Indie Bereich, der weiß was er da macht. Heutzutage werden die meisten Stimmen durch Verzerrung (Distorsion) geprägt und kaum ein Sänger verlässt sich hier auf seine “reine” Stimme.

Setlist-Girls under Glass:

-Frozen - Coverversion
-Ohne Dich
-Never Go
-Die Zeit
-Feuerengel
-Down In The Park
-Erinnerung
-We Feel Alright
-Du bist das Licht

Der nächste Act nicht weniger bekannt und doch um einiges lauter:

Zeromancer aus Norwegen ließen es zu Beginn des Auftritts direkt richtig krachen, mit Songs wie “Clone your lover” gab es für kaum einen der Anwesenden mehr ein halten und ein ganzer Haufen Fans (vor allem Weibliche) freuten sich schon auf die “Oben ohne” Einlagen des Zeromancer Frontmanns Alex. Musikalisch und Performancemäßig haben Zeromancer mich auf ganzer Linie überzeugt, und ich freue mich schon auf ein Wiedersehen, denn ich durfte Zeromancer auf dem Blackfield das 1te mal live erleben und bin froh dabei gewesen zu sein. Für mich ein sehr gelungener Auftritt mit vielen schönen (Fotografischen) Szenen.

Setlist-Zeromancer:

-V
-Doppelgänger I Love You
-Clone Your Lover
-Need You Like A Drug
-Sinners International
-Ammonite
-Photographic - Coverversion
-Doctor Online

Ja, nun zu einigen Herren die ich letztes Jahr schon auf einem anderen Konzert sehen durfte.

 

Diorama, die mit Ihren “Hyperaktivem” Frontmann Torben Wendt einen absoluten “Edelstein” der Stimmen an Land gezogen haben, kamen mit “Child of Entertainment” gleich zur Sache und rissen Ihre Fangemeinde nur so in den Bann. Mit Felix Marc an den Keyboards gibt es auch am Musikalischen absolut nichts zu Meckern, denn immerhin ist Felix mit seinem Project Frozen Plasma, das er mit Vasi von Reaper betreibt mehr als erfolgreich und das aktuelle Diorama Album “Cubed” ist ebenfalls ein Clubkracher. Der Grimassen schneidende Torben ist immer wieder für den einen oder anderen Schnappschuss gut und vermag es seinen Gefühlen wenn auch manches Mal etwas Übertrieben Ausdruck zu verleihen.

Setlist-Diorama:


-Child Of Entertainment
-Kein Mord
-Stereotype
-Ignite
-Record Deal
-Advance
-Why
-Synthesize Me

 

Nun wurde es etwas “Strange” auf der Bühne,

 

denn mit Vive La Fête aus Belgien konnte ich recht wenig anfangen, denn mir war nur der Name und einige Songs von Myspace her bekannt, als dann Songs wie “Quatsch” gespielt wurden, war ich überzeugt, das diese Band erstmal nicht so ganz in das bisher gespielte Lineup reinpasste.

Schon beim ersten Ton wurde ich fast dermaßen vom Bass “zerfetzt”, das ich es bedauerte nicht doch einen Satz Ohrstöpsel mitgenommen zu haben.

 

Frontfrau ELS PYNOO betrat die Bühne und hüpfte mit einem Outfit, bei dem mich einige Besucher schon ungläubig ansahen Wild auf der Bühne umher. Dennoch schafften es  Vive La Fête einige Besucher durchaus zum tanzen zu bewegen und eine positive Stimmung zu verbreiten. Ich persönlich bin von der Live Qualität dieser Band nicht ganz überzeugt gewesen und hätte mir schon etwas mehr erhofft.

 

Unter Myspace als “Alternative/Rock/Electro“ aufgeführt, würde ich diese Band doch eher in den Bereich "Electro-Pop" der 80er quetschen.

Auf jeden Fall gute Laune versprühend spielten Vive La Fête Ihr Set und brachten auch ein wenig Sonne zurück ins Amphitheater.

Setlist-Vive La Fête:


-Nuit Blanche
-Quatsch
-Schwarzkopf
-La Vérité
-Assez
-Noir Desir
-Instrumental

 

Der nächste Act des Abends war für mich ebenfalls eine Premiere, denn auf die Deathstars aus Schweden hatte ich mich schon sehr gefreut, denn die etwas düster wirkenden Musiker mit den Namen Whiplash, Skinny, Bone, Nightmare und Cat machen schon Neugierig.

 

Also Ohren auf und es wurde Rock!!

Deathstars Frontmann Whiplash gab mit seiner “Death-Glam” Darbietung direkt von Anfang an Vollgas und lies den doch zahlreich vorhandenden Fans kaum einen Moment Zeit zum Luft holen.

 

Skinny machte seinem Namen alle Ehre und bot durch seine doch bemerkenswert “dürre” Erscheinung und einem fiesem Blick einen fantastischen Anblick.

Alle Bandmitglieder waren zudem sehr hell geschminkt, was den Uniformen die Sie trugen noch etwas mehr Ausdruck verlieh.

Insgesamt waren Deathstars großartig, zur Belustigung und entweder bewusst oder doch eher unbewusst stand Frontmann Whiplash zu Beginn des Auftritts noch mit offenem Reisverschluss auf der Bühne. Ich denke es war wohl doch eher ein Versehen! :D

Am Ende zählt das alle Zufrieden waren und einen gelungenen Auftritt gesehen haben, denn durch Songs wie “New Dead Nation” und “Death Dies Hard” wurden auch die letzten sitzenden aufgerüttelt.

Setlist-Deathstars:

 

-Night Electric Night
-Motherzone
-Semi-Automatic
-New Dead Nation
-Tongues
-Chertograd
-Blitzkrieg
-Blood Stains Blondes
-Genocide
-Death Dies Hard

 

Dann wurde es auch schon Zeit für einen Auftritt auf den ich seit nunmehr einem Jahr gewartet habe, denn Covenant betraten die Bühne und waren mit “Stalker” auch gleich mit einem meiner Favoriten auf die Bühne des Amphitheaters gestürmt.

Als ob es ein Zeichen wäre, verkrümelten sich die Wolken und es wurde Licht.

Frontmann Eskil, der seit ´86 mit Covenant unterwegs ist, hat mit Joakim Montelius und Daniel Myer die wahrscheinlich besten Soundtüftler an Bord geholt die es derzeit gibt, denn bisher sind alle Covenant Releases eingeschlagen wie eine Bombe.

 

Gewohnt lässig und mit einer ruhigen Ausstrahlung transportierte Eskil seine Worte in die Menge, diese erhörte Ihn und konnte gar nicht genug davon bekommen. Jedenfalls war es ein Atemberaubender Auftritt und es wurden zudem noch 2 Stücke von dem bald erscheinenden neuem Album “Modern Ruin” gespielt, das schon vor längerer Zeit angekündigt wurde.

Ich kann das Release des neuen Albums kaum erwarten, denn die auf dem Blackfield gespielten Tracks waren der HAMMER!!

Unter den rufen der vielen Fans, lies sich Covenant noch zu dazu “erweichen” den Song “Leiermann” als Zugabe zu spielen.

 

Setlist-Covenant:

-Stalker
-20hz
-Dynamo Clock – from “Modern Ruin”
-Invisible & Silent
-If I Would Give My Soul – from “Modern Ruin”
-The Men
-Ritual Noise
-Call The Ships To Port
-Der Leiermann - Zugabe

Endlich wurde es Zeit für den Headliner des ersten Tages Front242, die gewohnt mit Sonnenbrille die Bühne sprangen, starteten gleich kompromisslos mit "Body to Body" ihr Programm und auch wenn etwas in die Jahre gekommen ließen sie sich das absolut nicht anmerken und bewegten sich wie zu ihren besten Zeiten auf der Bühne.

 

Die im Hintergrund platzierte Beamershow sorgte für eine abgefahrene Beleuchtung und ab jetzt blieb niemand mehr auf seinem Platz.

Sowas hatte ich selten erlebt, direkt ab Song 1 alles unter Kontrolle zu haben ist ehrlich gesagt wohl nur wirklichen "Legenden" vorbehalten.

Da es sich hier um eine sogenannte "Best of" Show von Front 242 handelte, wurde so ziemlich jeder Clubhit den Front jemals produziert hatte auch auf der Bühne präsentiert und das sind bis heute nicht gerade wenige.

Front, auf die ich "damals" beim Erscheinen von "Headhunter" aufmerksam wurde, ließ sich von diesem Zeitpunkt an auch nicht mehr aus der Clubszene verbannen.

Selbst heute ist allein dieser Song noch immer ein Garant für volle Tanzflächen.

 

Da ich heute das erste Mal die Gelegenheit hatte mir Front 242 live anzusehen, war ich wahrscheinlich besonders kritisch, doch an diesem Auftritt gab es absolut nichts zu meckern.

Hier zeigt sich das diese Band schon reichlich auf Internationalen Bühnen gestanden hat und auch genau weiß, wie man sich das Publikum unter den Nagel reißt.

Happy und mit einem dicken Grinsen auf den Backen verließ ich das Festivalgelände am Ende des ersten Tages und war schon voller Erwartung auf den zweiten Tag des Blackfield Festivals gespannt.

 

Setlist-Front 242:

- Body To Body
- Together
- Moldavia
- Tragedy For You
- Circling Overland
- No Shuffle
- Headhunter
- Triple X Girlfriend
- Quite Unusual
- Funkahdafi
- Lovely Day
- 7 Rain
- Religion
- Welcome To Paradise
- Take One
- Im Rhythmus Bleiben
- Kampfbereit - Zugabe
 

Dies war es schon von Tag 1 auf dem 3ten Blackfield Festival im Jahre 2010.

Ein Review von Tag 2 gibt es hier:

(Einfach aufs Bild klicken)

 

German Gothic Radio

Klicke HIER wenn Dein Player WINAMP ist. Klicke HIER wenn Dein Player der MediaPlayer ist.  Klicke HIER wenn Dein Player der RealPlayer ist.  Klicke HIER wenn Dein Player der QuickTime Player ist.  Klicke HIER wenn Dich z.B. eine Firewall blockiert.
..::: Aktueller Titel :::..

Rotersand - Merging Oceans (Original)
..::: NonStop :::..
24 / 7 NonStop
ICQ: 451988422

[Sendeleistung: 160kbps]

Web Charts Voting!

Voting RWC für Oktober 2010
 

VI Amphi Festival 2010

VI Amphi Festival 2010

Castle Rock 11

Blackfield Festival 2010

Downloads

 

Hit pictures for download!

CD Tipp!

reADJUST  - Level Of Courage

Available at Poponaut

Wer ist online

Wir haben 3 Gäste online